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Der menschliche Muskel

By Redakteur / Posted on 29 April 2014

Die Muskelfunktion ist sehr einfach zu erklären. Auf einen neuronalen Befehl hin, ziehen sich die Muskeln zusammen und entspannen dann wieder. Jeder Muskel hat einen Ansatz und einen Ursprung, der die Funktion bestimmt. So zieht sich unser großer Bizpesmuskel zusammen, wenn wir den Unterarm abwinkeln. Dabei muss sich der gegenüberliegende Muskel entspannen. Der Skelettmuskel besteht aus Faserbündeln, die aus den Muskelfasern gebildet werden. Im inneren der Muskelfaser befinden sich die kontraktilen Myofibrillen und das Sarkoplasma. Das Sarkoplasma enthält die Mitochondrien, das Myoglobin, das Glykogen, das sarkoplasmatische Reikulum und Fetttröpfchen.

Wie verändert sich der Muskel?

Nach einem Trainingsreiz adaptiert der Skelettmuskel. Es gibt verschiedene Adaptionsmechanismen. Zuerst verbessert sich die intermuskuläre Koordination. Das heißt, das Zusammenspiel der Synergisten und Antagonisten wird besser. Danach folgt eine Intramuskuläre Verbesserung. Folglich kann der Muskel besser neuronal angesteuert werden und es kommt zu einer verbesserten Kraftentwicklung. Die Hypertrophie stellt dagegen eine Muskelfaserverdickung dar, die oft das Ziel vieler Hobbysportler ist. Auch der Muskelstoffwechsel verbessert sich während einer Trainingsintervention. Der Muskel wird folglich besser durchblutet und wird leistungsfähiger.

Trainingsmethoden

Um den Muskel ganzheitlich zu beanspruchen, muss der Athlet abwechslungsreich trainieren und seine Regenerationszeiten einhalten. Auf muskelkater.org können Sie nachlesen, wie es zu einem Muskelkater kommt und wie dieser zu behandeln ist. Empfohlen wird eine Periodisierung, das heißt der Athlet teilt sein Training in verschiedene Phasen ein. Den Anfang macht ein leichtes Kraftausdauertraining, gefolgt von einem Hypertrophie Training. Der letzte Zyklus ist ein Maximalkrafttraining, das zu einer verbesserten neuronalen Ansteuerung führt.

 

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